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Feldzeichen ArtikelEin Feldzeichen war bei militärischen Operationen (insbesondere auf dem Schlachtfeld) ein optisches Hilfsmittel zur Kennzeichnung von Truppenverbänden und Einzelkämpfern (z.B. auf deren Schild). Das Feldzeichen diente auch zur Befehlsgebung, sowie zu dem Heben der Kampfmoral.
Es diente außerdem den Soldaten als Orientierungshilfe in dem Kampf, da die Soldaten meist durch ihre Helme nicht in der Lage waren akustische Signale wahrzunehmen.
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Die römische Armee entwickelte oder übernahm in dem Laufe der Zeit verschiedene Feldzeichen.
Die Legionen der Republik führten jeweils ein Tierzeichen. Dies konnten Eber, Stiere, Wölfe usw. sein. Unter Marius wurden diese individuellen abgeschafft. Statt dessen trug jede Legion von nun an den Aquilla, den berühmten Adler. Dieser veränderte gelegentlich Form und Haltung.
Der Aquilifer hatte die besondere Ehre, dieses Zeichen zu tragen.
Auch die kleineren Einheiten, Manipel und Zenturie, besaßen ihre eigenen Zeichen. Eine hölzerne, häufig beschlagene Hand auf einer Stange sollte vermutlich die Hand des Befehlshabenden symbolisieren.
Ein Signifer, gekennzeichnet durch ein Wolfsfell, ab und zu auch ein Bärenfell trug und verteidigte es. Ihm zur Seite standen die Antesignani, sozusagen Leibwächter.
An den Stangen wurden Auszeichnungen der Legion / Zenturie angebracht.
In den Lagern wurden sie in eigenen Fahnenheiligtümern untergebracht.
Die Kavallerie besaß ihre eigenen Zeichen, die Vexilla (sing. Vexilum).
Im Laufe der Kaiserzeit übernahmen die Römer ebenfalls den Draco. Dies war ein stilisierter Drachenkopf, dessen Ende aus einer Tuchröhre bestand, die in dem Wind flatterte. In dem Kopf selbst wurde eine kleine Düse angebracht, die, wenn der Wind durchfuhr, ein Geräusch verursachte.
Ab dem 4. Jh. verdrängt sie fast vollständig die alten Feldzeichen.
Getragen wurde sie von einem Draconarius.
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Bei den Eidgenossen genannte das Feldzeichen in Form einer Fahne in der Regel den Standort des Hauptmanns. Ein Verlust dieses Zeichens war für den Unterlegenen eine besondere Schmach, weshalb sie auch bei verlorener Schlacht besonders erbittert verteidigt wurden. Feindliche Feldzeichen waren denn auch eine besonders begehrte Trophäe die gern in dem Rathaus der siegreichen Partei aufbewahrt wurde.
In der Schweizer Armee führen die Truppenkörper nach der Feldzeichenverordnung vom September 2003 eine Fahne oder eine Standarte.
Eine Fahne als Feldzeichen steht den Truppengattungen Infanterie, Genietruppen, Rettungstruppen, Sanitätstruppen, Militärische Sicherheit sowie den Truppen für Einsätze zur Friedensförderung in dem Ausland (2004 ca. die Swisscoy) zu.
Alle übrigen Truppenkörper führen eine Standarte als Feldzeichen.
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